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Karin Roth geb. 1969, Studium der Rehabilitationswissenschaften an der TU Dortmund; Systemische Therapeutin und Beraterin/SG; Gründerin des Yael Elya Instituts (2005); Lehrbeauftragte an der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf; Gründerin von Peer Support; 1998-2008 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uni Dortmund, Fakultät Rehabilitationswissenschaften; Seit 1994 Engagement für Entpsychiatrisierung und Entchronifizierung psychiatriebetroffener Menschen, für Stärkung der Menschenrechte Psychiatriebetroffener, für Erreichung einer wirksamen Einbeziehung Betroffener in politische Entscheidungsgremien; Geistiges Zuhause in sprachphilosophischen Ideen, gezündet vor allem in der und durch die Bochumer Arbeitsgruppe für Sozialen Konstruktivismus und Wirklichkeitsprüfung; 2002 Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für systemische Pädagogik e.V.; Mitglied der Systemischen Gesellschaft - Deutscher Verband für systemische Forschung, Therapie, Supervision und Beratung e.V., Berlin; Fördermitglied des Bundesverbands Psychiatrie-Erfahrener e.V.; Mitglied im Verein für Gesprächsforschung. Mitglied von ForseA - bundesweites, verbandsübergreifendes Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen e.V., Mitglied der BAG Persönliches Budget e.V., Mitglied der Albert Schweitzer Stiftung, Mitglied von Mad in America, Mitglied AllerWeltHaus im Davidpark in Hagen/Westfalen, Mitglied von Animal Equality. Kontakt




Andreas Tschech, geb. 1965. Dortmunder Künstler. Abgeschlossenes Studium der Grafik und Malerei am IBKK Bochum. Meisterklasse bei Piotr Sonnewend. Mitte der 90er Schüler der Malschule Helwig Pütter. Mediengestalter Print- und Digitalmedien (FR Mediendesign). Langjährige praktische Erfahrung im Schnittmengenbereich Kunst und Psychiatrie. Freier Mitarbeiter im Yael Elya Institut mit Schwerpunkt Alternativen zur Psychiatrie sowie Prozeßbegleitendes künstlerisches Gestalten. Außerdem Anbieter von Assistenz im Rahmen von Leistungen zur Teilhabe in Form von Persönlichem Budget. Kontakt: andreas.tschech@yael-elya.de

www.andreastschech.de


Externe Referenten und Referentinnen


Friedrich G. Paff, geb.1950 in Bacharach am Rhein. Dichter und Schriftsteller. Freier Mitarbeiter im Yael Elya Institut. 1983 erschien sein Buch „Die Hexe von Bacharach “, das von der Deportation der Juden dort und der „Euthanasieopfer“ handelt. Friedrich G. Paff lebt in Marburg und war lange Zeit dort Vizevorsitzender der Neuen Literarischen Gesellschaft. Abends unterrichtet er „Deutsch für Ausländer“ in Gießen. Er nahm oft an internationalen Schriftstellertreffen teil, besonders in Moskau oder in Vilnius. Beiträge von ihm wurden übersetzt ins Russische, Litauische, Slowenische, Italienische, Englische, Polnische. Weitere Bücher von ihm: „Da wo die Sprache beginnt“ 1983; „Die Akte Klibansky“ in „Zwischen Unruhe und Ordnung. Ein deutsches Lesebuch“ 1989, und unter dem Namen Andreas Thorn „Das Haus der Romantik“ 2001. 1996 hielt er den Begrüßungsvortrag zu der Marburger Tagung „Die soziale Poetik therapeutischer Gespräche“. In seinem 1988 erschienenen Zyklusauszug „Der Analytiker“ schrieb Paff : „Es gibt Krankheit und Gesundheit, und diesen Ausweg : Patienten zu haben.“ Im Schaffen und Schreiben Paffs bleibt die Erinnerung an einen in Hadamar vergasten Familienangehörigen wach und virulent: „oh ihr Normalen wißt/Verrückte und Kinder/vergessen nicht/ohnmächtig schwach/speien sie euch aus/verschmähen eure Sprache“. http://www.friedrich-g-paff.de/Kontakt: FGPAFF@gmx.de


Peter Lehmann, Dr.phil. h.c. (Aristoteles-Universität Thessaloniki), Diplom-Pädagoge. Träger des Bundesverdienstkreuzes. Arbeitet als Autor, Verleger und Versandbuchhändler in Berlin. 1986 Gründung des Antipsychiatrieverlags. 1989 Gründungsmitglied des Vereins zum Schutz vor psychiatrischer Gewalt e.V. (Trägerverein des Weglaufhauses Berlin, 1990 von PSYCHEX (Schweiz), 1991 des Europäischen Netzwerks von Psychiatriebetroffenen (ENUSP). Seit 1990 Mitherausgeber des Journal of Critical Psychology, Counselling and Psychotherapy (Großbritannien). Von 1994 bis 2000 Vorstandsmitglied des Bundesverbands Psychiatrie-Erfahrener e.V. (BPE). Bis 2010 langjähriges ENUSP-Vorstandsmitglied. Mehr & Kontakt siehe www.peter-lehmann.de

Eigene Buchveröffentlichungen u.a.: "Der chemische Knebel – Warum Psychiater Neuroleptika verabreichen" (1986; 7. Aufl. 2015), "Statt Psychiatrie" (1993, Herausgabe gemeinsam mit Kerstin Kempker); "Schöne neue Psychiatrie" (1996); "Psychopharmaka absetzen. Erfolgreiches Absetzen von Neuroleptika, Antidepressiva, Phasenprophylaktika, Ritalin und Tranquilizern" (Herausgabe 1998; 4. Auflage und E-Book 2013), "Statt Psychiatrie 2" (2007, Herausgabe gemeinsam mit Peter Stastny; E-Book 2014). www.antipsychiatrieverlag.de



Katrin Gabler ist Psychologin (Master in Klinischer Psychologie) und Entspannungstherapeutin (Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation, Hypnose, Reiki) und Beraterin für "Leben mit Persönlicher Assistenz". Ursprünglich aus dem Erzgebirge stammend begann sie ihr Psychologiestudium in Marburg, wo die Möglichkeit, als behinderte Studentin selbstbestimmt leben zu können, wesentlich erschwert wurde. Aus diesem Grunde wechselte sie die Universität und ging nach Bochum an die Ruhr-Universität. Während ihrer Bachelor-/Masterzeit wirkte sie in der Interessengemeinschaft behinderter und nichtbehinderter Studierender mit und arbeitete als Wissenschaftliche Hilfskraft im Bereich Entwicklungspsychologie. Ihre Bachelor- und Masterarbeit schrieb sie zu den Themem Resilienz, Salutogenese und Behinderung. Nach einigen Jahren ambulanter Hospizarbeit ist arbeitete sie an der Ruhr Universität Bochum in der Behindertenberatung des Akademischen Förderungswerkes und lebt und arbeitet derzeitig in Chemnitz. Aufgrund ihrer eigenen körperlichen Beeinträchtigung beschäftigt sie mehrere Assistentinnen im Arbeitgebermodell. website http://beratung-coaching-entspannung.de/ Kontakt: gabler@beratung-coaching-entspannung.de


 
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Esther Schmidt, geb. am 12. Dezember 1965; auf den Rollstuhl angewiesen; seit dem 21. August 2006 als Rechtsanwältin am Landgericht Dortmund zugelassen. Den Beruf der Rechtsanwältin übt sie zur Zeit nicht aus, da sie im Hauptberuf als Arbeitsvermittlerin bei der Agentur für Arbeit angestellt ist, eingesetzt bei der ARGE Dortmund. Weiteres zu ihrer Person ist zu finden unter:
http://www.estherschmidt.de/

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Iris Hölling studierte Philosophie, Anglistik und Romanistik in Freiburg, Paris und Berlin (M.A.); Systemische Organisationsberaterin und Mediatorin; Magisterarbeit über "Die Institution Psychiatrie in der Perspektive von Foucaults Machtkonzeptionen und die Frage nach der Relevanz von Geschlecht"; seit 1994 im Verein zum Schutz vor psychiatrischer Gewalt e.V. aktiv; Mitaufbau des Berliner Weglaufhauses, Mitarbeiterin von 1996-2001; seit 2002 Geschäftsführerin von Wildwasser e.V. in Berlin; Lehrbeauftragte an verschiedenen Unis und FHs; Vorträge und Workshops zu Antipsychiatrie etc.; seit 1997 aktiv in der internationalen Psychiatrie-Betroffenen Bewegung, Mitgründerin des World Network of Users and Survivors of Psychiatry, seit 2001 Ko-Vorsitzende.



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Arnd Kunau lebt in Hessen und ist Vorstandsmitglied im Netzwerk People First Deutschland e.V.Das Netzwerk People First ist ein Verein von und für Menschen, die nicht "geistig behindert" genannt werden wollen. Arnd Kunau hält Vorträge und macht Seminare zum Thema "Selbstbestimmung und Selbstvertretung". Er macht Schulungen für Heimbeiräte und engagiert sich für die Durchsetzung des Grundsatzprogramms von People First.
Netzwerk People First Deutschland e.V. - Kölnische Straße 99 - 34119 Kassel; Telefon: (05 61) 7 28 85-55 oder -56; Fax: (05 61) 7 28 85-58; eMail: info@people1.de; Internet: www.people1.de



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JE SUIS CHARLIE

  letzte Aktualisierung:
  17.09.2018, Karin Roth